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Beim kleinen Chor des MGV "Frohsinn" Staudt ist stets "Singen mit Herz" angesagt

Der Heartchor Staudt ist der kleine Chor des MGV "Frohsinn" Staudt. Heartchor steht für "Singen mit Herz". Nach diesem Motto pflegen die Sänger vom "Herz- Chor" mit Liebe und Leidenschaft ihr breit gefächertes Repertoire von Barbarshop- Songs über Spirituals und Kirchenlieder bis hin zum Pop. "Singen im Chor ist am schönsten - Singen heißt verstehen" ist das Motto des kleinen Chores. Bei der Männerchor-Gala in Moschheim (wir berichteten) begeisterte der Heartchor unter Leitung von Hermann Kuch (links) mit seinen lustigen, frischen Liedern von den Gedanken des Sängers vor dem Auftritt. Edzard Hünekes "Wie kann es sein" und die chaotische Diplomatenjagd auf haarige Sauen, Enten mit Rheuma, Keiler mit Asthma und den Außenminister begeisterten das Publikum.

(WZ vom 11. November 2004)


 

Westerwälder Zeitung vom 11. November 2004



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Der "Heartchor" feierte gelungene Premiere

Am 13. Oktober 2002 war es soweit: Der Kleine Chor des MGV Frohsinn Staudt feierte als "Heartchor" unter der Leitung von Hermann Kuch sein erstes eigenes Konzert. Zusammen mit den Gästen des Kleinen Chores des MGV "Frohsinn" aus Wirges wurde den 150 Gästen in der ausverkauften Alten Kirche ein musikalischer Höchstgenuss geboten. Hier der Originalbericht von Hans-Peter Metternich aus der Westerwälder-Zeitung vom 15.10.2002:

"STAUDT. Verheißungsvoller Veranstaltungsauftakt für das sich zurzeit formierende "Kulturforum Staudt": Der "Heartchor" Staudt und der kleine Chor der Sängervereinigung "Frohsinn" Wirges gaben in der "Alten Kirche" ein eindrucksvolles a-capella-Konzert.

In der vor einiger Zeit zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgestalteten alten Kirche soll künftig das kulturelle Herz des Dorfes schlagen. Was lag da näher, als dass der kleine Chor, genannt "Heartchor" (das soll so viel heißen wie singen mit Herz), dessen elf Sänger sich aus den Reihen des heimischen Männergesangvereines "Frohsinn" rekrutieren, die Konzertpremiere gestaltete. "Neues Spiel, neues Glück". Mit diesen heiteren, sicher nicht ganz ernst zu nehmenden Gedanken zum Konzertbeginn eröffneten die Staudter Gastgeber unter der Leitung von Hermann Kuch eine Konzert- Soiree, die einiges zu bieten hatte. Hermann Kuch, in der Begrüßung der Gäste ebenso souverän wie als musikalischer Leiter oder Tenorsolist, gab die Moderation an Holger Keil weiter, der die Zuhörer nicht minder zielsicher durch das interessante Programm führte.

Schon die ersten Takte machten deutlich, dass in dem außergewöhnlichen und voll besetzten Konzertsaal eine reizvolle Akustik angenehme Konzertatmosphäre verbreitete. Der Wohlklang ist aber nur so gut wie eine saubere Intonation der Interpreten es zulässt. Dafür waren die "Heartchor- Sänger" beste Garanten. Ob mit dem ergreifenden Beati mortui von Mendelssohn Bartholdy, dem eher heiteren "Taize- Halleluja" oder einem bewegenden Negro Spiritual, Hermann Kuch und seine elf Männer zeigten sich singend und swingend von ihrer besten Seite. Nicht zuletzt auch mit der vierstimmig gesetzten "Diplomatenjagd" von Reinhard Mey und mit romantischen Liebesliedern wie unter anderem "Die Rose" von Amanda Mc Broom.

Der kleine Chor "Frohsinn" Wirges eröffnete seinen Konzertpart mit dem "Ave Maria" von Franz Biebl. Einem Doppelchor, der gemeinsam mit dem Staudter Ensemble, das mit den Solisten Walter Klaes, Markus Höffer und Hermann Kuch von der Empore gleichsam als Echo antwortete, intoniert wurde. Unter der musikalischen Leitung von Mario Siry stellten die 16 Sänger aus Wirges ihr Repertoire vor. Mit so genannten Barber- Shop- Songs - wie "Aura Lee", "Kathy" oder "Mister Sandman" - wussten sie nicht minder zu überzeugen, als mit dem "Mann im Mond" (Die Prinzen), "Männer" (Black Fööss) oder dem Spiritual "All night, all day", bei dem Andy Weidenfeller seine Qualitäten als Baritonsolist unter Beweis stellte.

Das Konzert der beiden "kleinen Chöre" fand sein Ende mit zwei gemeinsam vorgetragenen Zugaben. Ein Konzert das die Staudter Bürger in der Idee bestärken wird, die "Alte Kirche" künftig mit kulturellem Leben zu erfüllen. Am 4. November soll das "Kulturforum Staudt" ins Leben gerufen werden. Dann kann das kulturelle Herz anfangen zu schlagen."



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